Am Montagabend, 13.11.2017 rückten die Feuerwehren Übersee und Grabenstätt zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Staatsstraße 2096 aus, bei dem zwei Fahrzeuge frontal aufeinander prallten.

Die Integrierte Leitstelle Traunstein meldete zwei eingeklemmte Personen auf der Strecke von Grabenstätt in Richtung Übersee. Der zuständige Einsatzleiter der Feuerwehr Grabestätt beauftragte die Feuerwehr Übersee mit der Verkehrsleitung und der medizinischen Versorgung eines Unfallopfers. Die Kollegen aus Grabenstätt befreiten einen 33-jährigen eingeklemmten Fahrer mit schwerem hydraulischen Gerät, der jedoch seinen schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle erlag. Laut Angaben der Polizei war dieser Fahrer nicht angeschnallt. Rettungssanitäter aus Übersee übernahmen bis zum eintreffen des Rettungsdienstes die medizinische Versorgung des 53-jährigen Fahrers im zweiten Fahrzeug. Dieser Patient war glücklicherweise nicht eingeklemmt, jedoch durch den Unfall schwer verletzt.

Zur genauen Unfallermittlung wurde ein Gutachter herangezogen; die Strecke blieb für Ermittlungen der Staatsanwaltschaft bis Mitternacht komplett gesperrt.

 

 

Zum Einsatz bei der Patientenversorgung durch die Freiwillige Feuerwehr Übersee kam die durch Spedengelder beschaffte Sanitätsausrüstung des Vereins. Mit Halskrause, Sauerstofftasche und Notfallrucksack sowie Spineboard, ein spezielles Rettungs- und Transportbrett für Schwerverletzten, konnten die Sanitäter der Feuerwehr Übersee schnell und professionell  bis zur Übergabe an den Rettungsdienst helfen. 

Samstag, 20. Januar 2018