Rauchmelder sind Lebensretter


In Deutschland beklagen wir jährlich rund 400 Brandtote und über eine Milliarde Euro Brandschäden im Privatbereich. Zu einer lebensgefährlichen Rauchvergiftung oder gar Tod führen dabei in erster Linie nicht die Flammen sondern der giftige Brandrauch. Wenige Atemzüge genügen und das Opfer wird bewusstlos und erstickt.

Brandursachen sind neben Unachtsamkeit auch immer wieder technische Defekte von beispielsweise Elektrogeräten.
Besonders gefährdet sind die Bewohner nachts, da der Geruchssinn im Schlaf fehlt. Im Durchschnitt bleiben weniger als vier Minuten nach Brandbeginn, um sich in Sicherheit zu bringen, danach macht der Brandfortschritt ein Überleben im Raum immer unmöglicher.


 

Der Schaden nach dem Brand eines Osterkranzes ist minimal. Der angebrachte Rauchmelder gab rechtzeitig Alarm.

 

Ein völlig zerstörtes Wohnhaus nach einem nächtlichen
Brand. Der Bewohner überlebte schwer verletzt. Das
Gebäude hatte keine Rauchmelder.

 

In diesem Jahr rückte die Feuerwehr Übersee im Gemeindegebiet und überörtlich wieder zu mehreren Bränden aus, bei denen Menschen durch Brandrauch verletzt oder gefährdet wurden.

In Unterwössen brannte ein Einfamilienhaus in der Nacht nahezu vollständig aus. Der Bewohner konnte sich schwer verletzt gerade noch in Sicherheit bringen.
Glück im Unglück hatten die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Feldwies, die den Brandgeruch gegen 6 Uhr morgens gerade noch rechtzeitig wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert hatten. 

Ein richtig installierter Rauchmelder verhinderte bei einem Brand in Übersee am Palmsonntag dieses Jahr Schlimmeres. Die Bewohnerin konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und durch eine frühzeitige Alarmierung der Feuerwehr blieb der Sachschaden minimal.

 

 Schützen Sie Ihr eigenes Leben und das Ihrer Familie.

Bringen Sie Rauchmelder in allen Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren an.

Lesen Sie hierzu auch: Elterninfo, Brandgefahren im Kinderzimmer

 

Montag, 24. Juli 2017